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Diagonale kino:CLASS Vermittlungsprogramm 2 - 2026
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Programm 2 | Film ist … Reflexion | 61min
Der Titel referenziert auf die berühmte Zusammenstellung des österreichischen Avantgarde-Künstlers Gustav Deutsch, der in seiner Found Footage Reihe „Film ist …“ das Wesen des frühen Kinos als Medium, Sprache und Gedächtnis hinterfragt.
FILME & REFLEXION Reflexion bedeutet: Nachdenken und das physikalische Zurückwerfen von Wellen/Licht, und in diesem doppelten Sinne ist das Programm angelegt. Es beginnt
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Programm 2 | Film ist … Reflexion | 61min
Der Titel referenziert auf die berühmte Zusammenstellung des österreichischen Avantgarde-Künstlers Gustav Deutsch, der in seiner Found Footage Reihe „Film ist …“ das Wesen des frühen Kinos als Medium, Sprache und Gedächtnis hinterfragt.
FILME & REFLEXION Reflexion bedeutet: Nachdenken und das physikalische Zurückwerfen von Wellen/Licht, und in diesem doppelten Sinne ist das Programm angelegt. Es beginnt mit einer Geschichte, die zum Nachdenken anregen soll, und in der nachgedacht wird. Anhand einer wiederum sehr alltäglichen Situation wird darüber reflektiert, wie schwer es ist, sich in einer neuen Umgebung, einem „neuen“ Leben, zurechtzufinden.
Found & Lost | R: Reza Rasouli | AT 2025 | Kurzspielfilm | 17 Minuten Tamim, ein 70-jähriger Einwanderer und Reiniger in einem Wiener Club, ist es gewohnt, selbst zu handeln – ein Verhalten aus Zeiten, in denen Initiative zählte. In seinem neuen Leben gelten andere Regeln. Eines Nachts, nach der eigenhändigen Behebung eines Stromausfalls in seinem Wohnhaus, findet er eine Brieftasche voller Bargeld und Kokain. Statt sie abzugeben, sucht er den Besitzer. Seine guten Absichten führen rasch zu Missverständnissen, die seinen Job und seine Integrität gefährden.
Flim Flam | R: Siegfried A. Fruhauf | AT 2026 | Innovatives Kino | 15 Minuten FLIM FLAM beginnt mit einer Anweisung: „Focus on the center for one minute!“ (Konzentrieren Sie sich eine Minute lang auf die Mitte!), bevor ein Muster aus konzentrischen Kreisen erscheint, die von der Makroaufnahme einer Kinoleinwand abgeleitet sind und im Uhrzeigersinn vor einem körnigen, grau-weißen Feld rotieren. Sie überholen und überdecken einander, verschmelzen vorübergehend, um an den Rändern kleine Wellen und Wirbel, Spiralen innerhalb von Spiralen zu schlagen, ehe sie völlig zum Halt kommen. Die Punkte frieren fest; der Blick der Betrachtenden jedoch bewegt sich weiter, taumelt unsicher von einer Seite zur anderen.
The Valley where LOAB Lives | R: Georg Tiller | AT 2026 | Animation | 21 Minuten The Valley Where LOAB Lives ist ein KI-generiertes Werk über die Verwandlungen eines digitalen Kryptids durch sechs ikonische Horror-Epochen – von Nosferatu bis Get Out. LOAB entstammt einem realen Internetphänomen: ein „negativer Prompt“, der ein Phantom erschuf – zugleich Glitch und Geist. Wie im Mythos von Roko’s Basilisk wirkt auch LOAB: Wer sie kennt, wird Teil des Algorithmus – und wer sich ihr widersetzt, wird bestraft. Eine Geistergeschichte zwischen Essayfilm und digitaler Beschwörung.
The End | R: Claudia Larcher | AT 2025 | Innovatives Kino | 8 Minuten Es rattert und knattert. Man hört das Surren eines Projektors, das Klicken alter Kameras. Der Raum ist im Wandel, Fragmente verschränken sich, Vorhänge gleiten auf und enthüllen stetig neue Ansichten auf filmische Apparaturen und den Kinoraum – oder ist es die Vorführkabine? Wo sind die Besucher*innen? Schattenspiele erinnern an Film Noir, zerfließen sogleich und morphen zu lebendig wirkenden Silhouetten. Und zuletzt erscheinen die Besucher*innen dann doch. Statt auf die Leinwand blicken sie gebannt in ihre VR-Brillen. Der Kinosaal wirkt wie ein Relikt aus der Zukunft: vertraut und zugleich uncanny.