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Diagonale kino:CLASS Vermittlungsprogramm 1 - 2026
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Programm 1 | Film ist … Bewegung | 59min
Es beginnt mit einem Musikvideo der anderen Art, das vom experimentellen Film beeinflusst ist. Ein vom Aussterben bedrohtes Tier, eine Perspektive der Flucht durchs Unterholz: Was erzählt die Kameraperspektive; wie verhalten sich Bild und Ton zueinander?
FILME & SEHEN Filme werden unterschiedlich betrachtet und noch unterschiedlicher wahrgenommen. Der Film, den man selbst sieht, sieht niemand anderer, weil jeder
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Programm 1 | Film ist … Bewegung | 59min
Es beginnt mit einem Musikvideo der anderen Art, das vom experimentellen Film beeinflusst ist. Ein vom Aussterben bedrohtes Tier, eine Perspektive der Flucht durchs Unterholz: Was erzählt die Kameraperspektive; wie verhalten sich Bild und Ton zueinander?
FILME & SEHEN Filme werden unterschiedlich betrachtet und noch unterschiedlicher wahrgenommen. Der Film, den man selbst sieht, sieht niemand anderer, weil jeder Blick von Erfahrungen, Kultur, Bildung, Wünschen und Emotionen, Befindlichkeiten und vielem mehr geprägt wird. Für manche sticht dieses eine Bild oder ein Geräusch heraus, anderen bleibt diese eine Szene in Erinnerung, während dieselbe für wieder jemand anderen bloß vorbeizieht. Im Kino zeigt sich das etwa an der einen Person, die immer wieder laut lacht, während man selbst weinen möchte. Somit sieht jede:r ihren oder seinen Film. Und auch das kann eine Momentaufnahme sein. Eventuell schaut man den Lieblingsfilm nach einiger Zeit wieder und wundert sich, weil er plötzlich gar nicht mehr wirkt. Ein wenig hat das auch mit Erwartungen zu tun. Manchmal freut man sich auf einen Film ganz besonders und wird dann enttäuscht, oder auch umgekehrt.
Thyla | R: Stefan Németh | AT 2026 | Innovatives Kino | 7 Minuten THYLA verwebt Super-8-Aufnahmen aus der Auenlandschaft, IUCN-Farbcodes und Bilder des letzten Beutelwolfs zu einer offenen Reflexion über Beobachtung, Verschwinden und Transformation. Das Werk verweist auf das zunehmende Artensterben und damit verbundene umfassende ökologische Veränderungen, während seine vielschichtigen Materialien zu frei kombinierten Interpretationen und Assoziationen einladen.
Ein Unfall | R: Angelika Spangel | AT 2026 | Innovatives Kino | 30 Minuten Eine Reihe ungewöhnlicher Unfälle stürzt die Bewohner eines Dorfes in ein Geflecht aus Schuld und Scham. Während drei junge Männer einen Autounfall fingieren, ersticken die Tiere im Stall eines Schweinebauern und die Schulkinder verlieren sich in einem potentiell gefährlichen Spiel. Übrig bleibt ein Brand auf offenem Feld – scheinbar ohne klare Ursache.
Rumkugeln Roll Around | R: Sasha Pirker | AT 2026 | Kurzdokumentarfilm | 12 Minuten Hände im Teig, die Finger führen eine Kostprobe zum Mund, gemütliches Plaudern im Familienkreis. Im Advent sind das keine ungewöhnlichen Bilder. Und doch ist etwas anders in diesem Film. Schon nach wenigen Sekunden passen Bild und Ton vermeintlich nicht mehr zusammen. Die Bilder erzählen eine andere Geschichte als der Ton, der einfach weiterläuft. Und dann wiederholen sich die Bilder, und schließlich bellt ein Hund.
Perseidas | R: Natalia del Mar Kašik | AT 2025 | Innovatives Kino | 10 Minuten Augustnacht. Lichter streifen durch den Wald, gleiten sanft über Baumkronen und Gesichter, die in der Dunkelheit tanzen, brechen an der stillen Oberfläche des Wassers, wo das Gurgeln der Frösche auf- und abschwillt. Ein Rhythmus liegt der Bewegung des Lichts zugrunde: Jedes Jahr im August erhellen die Perseiden – ein Meteoritenschauer, dessen Ursprung im namensgebenden Sternbild Perseus liegt – den dunklen Himmel über mehrere Sommernächte.